Mitschnitt des Vortrag von Dr. Norbert Bolz.
Den transkribierten Vortrag finden Sie hier.
Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, sondern ein globales Kommunikationsmedium." |
Bücher über Google |
24.03.2010, 17:06 |
Gugerli, David: Suchmaschinen. Die Welt als Datenbank Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518260197, Kartoniert, 117 Seiten, 10,00 EUR
Die gegenwärtige Selbstverständlichkeit der einen Suchmaschine lässt leicht übersehen, dass Suchmaschinen einen Interessenkonflikt induzieren zwischen jenen, die sie einsetzen wollen, und jenen, auf die sie angesetzt werden. Ihr prekärer Status im Spannungsfeld zwischen Übersicht und Überwachung wird verdrängt.
Heyne Verlag, München 2009, ISBN 3453155378, Gebunden, 416 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Amerikanischen von Heike Holtsch. Google ist nicht einfach ein Unternehmen, Google ist eine sagenhafte Erfolgsstory. Was ist das Geheimnis? Dieses Buch gibt die verblüffende Antwort: Google versucht nicht, seine Kunden zu überzeugen, sondern macht sie zu Partnern und die machen begeistert mit!
Reppesgaard, Lars: Das Google-Imperium . Murmann Verlag, Hamburg 2008, ISBN 3867740461, Kartoniert, 278 Seiten, 19,90 EUR
Google ist immer und überall. In nur zehn Jahren hat sich das Start-up aus dem Silicon-Valley zu einem der mächtigsten Unternehmen der Welt entwickelt. Mit steigender Macht wächst auch die Verantwortung - oder unser Misstrauen. Lars Reppesgaard, Google-Kenner der ersten Stunde, hat das "Raumschiff" Google unter die Lupe genommen. ...
Herbert von Halem Verlag, Köln 2007, ISBN 3938258330, Broschiert, 350 Seiten, 28,50 EUR
Aufsätze in deutscher und englischer Sprache. Suchmaschinen sind der wichtigste Zugangsweg zum Auffinden neuer Netzinhalte. Als Gatekeeper im Internet stellen sie eine zentrale Herausforderung für Wissenschaft und Forschung dar. Es geht letztlich um die Frage der digitalen Informationsmacht.
Batelle, John: Die Suche. Geschäftsleben und Kultur im Banne von Google & Co Börsenmedien, Kulmbach 2006, ISBN 3938350113, Gebunden, 360 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Englischen von Egbert Neumüller. Was wollen wir? Geht es nach John Battelle, dem Gründer des Industry Standard, dann könnte ein Unternehmen, das diese Frage beantwortet, sowohl die größten Geheimnisse der Welt als auch die menschliche Natur entschlüsseln.
Malseed, Mark / Vise, David A.: Die Google-Story. Murmann Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3938017562, Kartoniert, 304 Seiten, 19,90 EUR
Innerhalb von nur fünf Jahren entwickelte sich die Suchmaschine Google vom kalifornischen Studentenprojekt zum globalen Giganten. Pulitzer-Preisträger David A. Vise hat das erste umfassende Buch über das Weltunternehmen geschrieben.
Jeanneney, Jean-Noel: Googles Herausforderung. Für eine europäische Bibliothek Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803125340, Kartoniert, 116 Seiten, 9,90 EUR
Vom Autor für die deutsche Ausgabe aktualisiert und mit einem Nachwort von Klaus-Dieter Lehmann. Ein gigantisches Vorhaben: Innerhalb von sechs Jahren will Google 15 Millionen gedruckte Bücher scannen und weltweit zugänglich machen. Demokratisierung des Weltwissens oder Diktatur eines angloamerikanischen Kanons?
Transcript Verlag, Bielefeld 2005, ISBN 3899423054, Kartoniert, 408 Seiten, 26,80 EUR
Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518290436, Taschenbuch, 440 Seiten, 15,24 EUR |
Manifeste zum Medienwandel |
09.03.2010, 12:14 |
In der Medienwelt tobt eine hitzige Debatte über zeitgerechten Umgang mit Medien und Urheberrechten, über die Zukunft der Medien und des geistigen Eigentums sowie über die Rolle der Nutzer. Die Standpunkte sind vielfältig und kontrovers. Hier ein Überblick über die wichtigsten Dokumente und Diskussionen. |
Handelsabkommen ACTA |
08.03.2010, 13:11 |
Provider als Hilfssheriffs?
Wer haftet für Urheberrechtsverletzungen im Netz? Kommt das Handelsabkommen ACTA, könnten die Provider haftbar gemacht werden. Bürgerrechtler warnen. Die taz hat recherchiert und Fakten sowie Vernetzungen gesammelt.
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Plagiatsdebatte geht weiter |
16.02.2010, 11:34 |
Schutz geistigen Eigentums im Focus der Medien
Die Diskussionen um Copyright, Plagiat und Schutz geistigen Eigentums gehen weiter - anknüpfend an den Bestseller "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann. Ein weiterer Überblick.
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Getriebene der Digitalisierung |
02.11.2009, 17:47 |
Verwertungsgesellschaften überrollt die Entwicklung des Webs
Recht machen kann es dieser Rechteverwerter derzeit wahrlich niemandem: Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema, wird von zahlreichen Mitgliedern und Kunden in die Mangel genommen. Sie beklagen intransparentes Vorgehen und die Benachteiligung kleiner Kulturschaffender. Über 100.000 Konzertveranstalter und Musiker haben sich zuletzt an einer Petition an den Bundestag beteiligt. Sie wollen, dass überprüft wird, ob die Arbeit des Rechteverwerters, der ihre Interessen - die der Urheber wie Komponisten oder Musikverleger - vertritt, rechtmäßig ist, schreibt die FTD.
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Film- und Musikindustrie - Vorwärts ins Web! |
29.10.2009, 18:18 |
CDs und DVDs kaum zu sichern
Schon um die Jahrtausendwende versuchte die Musikindustrie, einen sicheren Kopierschutz durchzusetzen. Damals sollte das Problem illegaler Kopien mit technischen Maßnahmen gelöst werden - mit einem Kopierschutz direkt auf dem Datenträger. Das Problem mit den neuen, geschützten CDs war jedoch, dass sie von vielen Abspielgeräten, die bereits auf dem Markt waren, nicht mehr unterstützt wurden. So ließ sich die CD mit Kopierschutz oft nicht mehr in Autoradios oder Computerlaufwerken abspielen - zum Unmut vieler Kunden. Ein Bericht der Financial Times.
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Abkassieren bei den Abschreibern |
29.10.2009, 17:27 |
Leistungsschutzrecht für deutsche Presseverlage
Monatelang haben Vorstände und Lobbyexperten der deutschen Verlagshäuser Entscheidungsträger der Politik in Berlin bearbeitet. Ihren Erfolg können sie nun schwarz auf weiß im Koalitionsvertrag nachlesen: Die Schwarz-Gelbe Regierung strebt ein "Leistungsschutzrecht für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet an". Für die Verlage ist diese bürokratendeutsche Formulierung ein zentraler Baustein, um journalistische Produkte auch im Zeitalter des Internets profitabel vermarkten zu können, schreibt die FTD.
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Kleinstaaterei überfordert Brüssel |
27.10.2009, 17:11 |
Kein Erfolg in Sicht
Digitalisierung und Internet hebeln das Urheberrecht aus. Ganze Geschäftsmodelle stehen auf dem Spiel. Kläglich versagt die EU bislang dabei, einen einheitlichen Rechtsrahmen durchzusetzen, so die FTD.
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China legt sich mit Google an |
26.10.2009, 16:45 |
Mehr als 17.000 Werke von 570 chinesischen Autoren in der elektronischen Bibliothek Googles gefunden
In den Streit um die Buchsuche des Internetkonzerns mischt sich nun auch Peking ein. Der Urheberrechtsverband des Landes will mit Google über eine Entschädigung chinesischer Autoren verhandeln, deren Bücher eingescannt wurden. "Mancherorts ist man der Ansicht, dass nach US-Recht der von Google vorgeschlagene Vergleich auch für die Werke chinesischer Autoren gilt. Wir wehren uns gegen diese Ansicht", sagte Zhang Hongbo, stellvertretender Chef des CWWCS, der Financial Times.
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Urheberrecht läuft globalem Internet zuwider |
26.10.2009, 14:55 |
Unterschiedliche Rechtinhaber
Für Unternehmen, die grenzüberschreitend auf Lizenzen angewiesen sind, ist es eine Plage: das Urheberrecht. Weltweit gibt es mehr als 150 Rechtsordnungen, die jeweils ausschließlich Rechte an Inhalten verleihen. Zwar herrscht auch bei anderen wichtigen Vorschriften großes Wirrwarr, doch beim Urheberrecht ist das Problem verschärft. Schuld ist die fortschreitende Digitalisierung. Das Internet macht es leicht, Grenzen und Gesetze zu überschreiten, schreibt die FTD.
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"Krasser Umbruch" |
25.10.2009, 19:16 |
Im Kampf gegen Raubkopien
Keine Branche hat die Digitalisierung so radikal verändert wie die Musikindustrie. Viele Künstler kämpfen um ihre Existenz, wittern aber auch Chancen. Seit MP3-Dateien, Computer und das Internet die Inhalte von CDs in Sekundenschnelle kopierbar gemacht haben, ist die Branche in der Krise. Rapper D-Flame spricht zur FTD als Insider.
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