Mitschnitt des Vortrag von Dr. Norbert Bolz.
Den transkribierten Vortrag finden Sie hier.
Dr. Christian Dreger, Marketing Company President AstraZeneca Österreich GmbH: "In jeder innovationsorientierten und damit auf Forschung und Entwicklung aufbauenden Gesellschaft ist der effektive und sinnvolle Schutz geistigen Eigentums eine Grundvoraussetzung für das Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen. Ohne Schutz geistigen Eigentums gibt es keine Forschung, ohne Forschung keine Innovationen, ohne Innovationen keine neuen Ausbildungschancen für nächste Generationen und schon mittelfristig keine neuen Arbeitsplätze. Er ist für ein Land wie Österreich standortsichernd und standortfördernd, insbesondere in der heutigen Periode nach der abgeschlossenen Öffnung Osteuropas und einer sich immer stärker vernetzenden und im Wettbewerb zueinander stehenden Wirtschafts- und Wissensgesellschaft. Diese Kräfte wirken bereits seit einigen Jahren, nicht nur in Europa - sondern weltweit." |
Der DenkRaum |
Der DenkRaum ist Raum zum Nachdenken und für Nachdenkliches. Die Plattform "Geistiges Eigentum" öffnet sich Kommentaren von Kreativen und Produzenten geistigen Eigentums, die mit aktuellen Urheberrechtsangelegenheiten unzufrieden sind oder kritische Anmerkungen haben, selbst betroffen sind oder sich zu konkreten Themen äußern möchten. |
Bono sagt Filesharern den Kampf an |
05.01.2010, 10:10 |
Filesharing schadet jungen Musikern
Die Filesharing-Debatte nimmt kein Ende. Bono, der Sänger von Kultband U2, wart die Filmindustrie vor dem gleichen Schicksal, das die Musik- und Zeitungsbranche ereilt hat - Filesharing. Damit gibt er indirekt den Forderungen und Plänen von IFPI recht. Seine Äußerung, dass lediglich die Datengröße die Filmindustrie bis jetzt verschont hätte, hat für heftige Dikussion gesorgt und zahlreiche Blogs hervorgerufen. Vielleicht trägt ja auch das seit 1.1.2010 in Kraft getretene französiche Gesetz dazu bei, dass das Bewusstsein steigt.
|
Bruch mit europäischen Freiheitstraditionen |
12.10.2009, 12:34 |
Was heißt Urheberrecht und Leistungsschutzrecht?
"Der Copypreis der Zukunft ist das Copyright" - mit dieser Formulierung machte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, in einem Spiegel-Interview Anfang März das erste Mal öffentlichkeitswirksam darauf aufmerksam, dass sein Konzern Hilfe vom Gesetzgeber erwartet: "Es kann nicht sein, dass die einen - die Verlage - heute mit viel Geld und Aufwand Inhalte schaffen. Und andere - Online-Anbieter und Suchmaschinen - bedienen sich für lau und vermarkten es."
Döpfners Lösung: "Ein gesetzlich zu schaffendes Leistungsschutzrecht muss künftig dafür sorgen, dass die Mehrfachverwertung professionell erstellter Inhalte auch bezahlt wird." Wie das aussehen soll? "Es gibt noch keine konkreten Vorstellungen. Wichtig ist, dass der Gesetzgeber das Problem erkennt." Das meint Matthias Spielkamp in "Message".
|
"Wir wollen das Urheberrecht nicht abschaffen, sondern nur verändern" |
09.10.2009, 09:04 |
Interview mit der Piratenpartei zur Kulturflatrate
Jens Seipenbusch von der Piratenpartei hat der Zeitschrift ProMedia ein Interview gegeben. Dabei geht es um die Urheberrechtspolitik der Piratenpartei und auch um die Kulturflatrate. Netzpolitik.org hat dieses Interview kritisch analysiert. |
Enteignung oder Infotopia |
06.10.2009, 18:23 |
Diskussion über Verlage und Google
Die Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung, des Goethe-Instituts und von irights.info zum Thema "Enteignung oder Infotopia" am 02.10.2009, stellte Google Books in das zentrale Interesse für die Zukunft des Wissens. Ist Wissen in Zukunft nur noch mit dem Suchgiganten möglich? Welche Auswirkungen hat das Google Books Settlement (GBS)? Welche Weichenstellungen des Urheberrechts sind möglich, schreibt Dörte Böhner in ihrem Blog bibliothekarisch.de
|
US-Patentamt vergibt vorerst keine reinen Softwarepatente mehr |
Das US-Patentamt hat vorläufige neue Richtlinien für die Vergabe von Patentansprüchen aufgestellt, wonach es in den USA keinen gewerblichen Rechtsschutz mehr für Computerprogramme "als solche" geben soll. Die Behörde setzt damit ein Urteil des Bundesberufungsgerichts vom Oktober um. Zugleich übernimmt die Behörde die entsprechende Norm aus dem Europäischen Patentübereinkommen.
03. September 2009 |
Urheberrecht behindert Ausbau von EU-Digitalbibliothek |
90 Prozent der Bücher der Nationalbibliotheken dürfen nicht ins Angebot
|
14 Thesen zum Urheberrecht |
Der Blog keimform.de ist auf der Suche nach dem Neuen im Alten. So widmet sich Blogger Benni seinen Thesen zum Urheberrecht und schreibt dabei über Selbstfeindschaft und der Struktur der Öffentlichkeit.
27. August 2009 |
Kevin Kelly: Besser als kostenlos (”Better Than Free”) |
Wired - Sensation im Vorabdruck
Der Aufsatz “Better Than Free” des Wired-Herausgebers und Technologietheoretikers Kevin Kelly wurde zuerst im Januar 2008 veröffentlicht. Mittlerweile ist er zu einem klassischen Text der Diskussion über neue Geschäftsmodelle in der digitalen Welt geworden und hat, unter vielen anderen, auch Chris Anderson beeinflusst, der sich in seinem Buch “Free” (kostenpflichtige Printausgabe, gratis Audiobook-Download) mit dem gleichen Thema auseinandersetzt. Mit freundlicher Genehmigung von Kevin Kelly erscheint “Better Than Free” hier erstmals in deutscher Übersetzung.
25. August 2009 |
Das Internet ist KEIN rechtsfreier Raum |
Nein, nein und nochmals nein.
Das Internet war noch nie ein rechtsfreier Raum und das Internet wird auch in Zukunft kein rechtsfreier Raum sein.
24. August 2009 |
Eine heimliche technokratische Machtergreifung |
04.08.2009, 13:58 |
Die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen setzen auf „Open Access”, also die Publikation aller wissenschaftlichen Studien im Internet. Doch was als Fortschritt gespriesen wird, läuft auf eine Enteignung der Forscher hinaus.
Von Roland Reuß |
Hört nicht auf die Heidelberger Bocksgesänge |
07.07.2009, 11:14 |
Neulich habe ich einen Artikel von Alain Finkielkraut über eines seiner Idole, den großen Schriftsteller Milan Kundera gelesen. Kundera hat in Frankreich einen Band mit neuen Aufsätzen publiziert, "Une rencontre". Dazu gehört ein Aufsatz über einen längst vergessenen Roman von Anatole France, "Les dieux ont soif", der von einem Maler zur Zeit der französischen Revolution handelt. Dieser Maler identifiziert sich mit dem Terror - und wird sich schuldig machen.
Von Thierry Chervel |
„Die Debatte ist voller Missverständnisse” |
07.07.2009, 11:08 |
Google Books und Geistiges Eigentum
Die FAZ schildert in einem aktuellen Artikel einen „Hausbesuch bei Google”. Dabei ist eine Redakteurin mit Alexander Macgillivray, dem „Senior Product and Intellectual Property Counsel” von Google, zusammengetroffen. Der Jurist erklärt ihr, weshalb die groß angelegte Digitalisierung von Büchern durch Google Books aus Unternehmenssicht vollkommen konform zum Urheberrecht ist. |
Ohne Original keine Kopie |
03.07.2009, 10:44 |
Der »Heidelberger Appell« fordert von Google die Beachtung der Autorenrechte. Und Autoren waren nie so wertvoll wie heute – auch für das Internet.
Dass »geistiges Eigentum« überholt sei, können nur die behaupten, die von Geistesarbeit nicht leben müssen. Oder weltabgewandte E-Literaten, die stets nur ans Kunstwollen und die Integrität des Werkes denken. Für die schlichteren Autoren wie mich als Krimiromanverfasserin heißt Urheberrecht: Mein Text gehört mir, und wie damit umgegangen wird, bestimme ich, denn nur so kann ich vom Verkauf der Nutzungsrechte profitieren.
Eine "Disko" von Anne Chaplet |
Apell an die Vergangenheit |
03.07.2009, 11:00 |
Der »Heidelberger Appell« offenbart den Konservatismus seiner Urheber.
Die Autoren des Heidelberger Appells zeigen sich schon zu Beginn nicht kleinlich. Verfassungsmäßig verbürgt sei das Urheberrecht. Erfahrungsgemäß genügt ein Blick ins ursprüngliche Werk, um die Richtigkeit dieser Aussage zu überprüfen. Und siehe da: Das Grundgesetz sagt zu der Frage, wie das Urheberrecht ausgestaltet sein sollte, in etwa so viel wie die Bibel zur embryonalen Stammzellenforschung. Die Schöpfer des Grundgesetzes hatten mit dem Gedanken gespielt, den Schutz des geistigen Eigentums in die Verfassung aufzunehmen, haben dann aber darauf verzichtet. Die Urheber des Heidelberger Appells haben ihn dann 60 Jahre später reingeschrieben. Geht man so mit dem Urheberrecht der Verfassungsgebenden um?
Eine "Disko" von Malte Welding |
Beitrag zum Thema Unterricht (Goethe-Institut) |
18.06.2009, 08:45 |
„Wir müssen uns dem Neuen stellen“ – Gabriele Beger zu einem EU-weiten Urheberrecht
|