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Plenarveranstaltung Alpbach: Ethik und Wissenschaft am 25.08.2009

Mitschnitt des Vortrag von Dr. Norbert Bolz.

Den transkribierten Vortrag finden Sie hier.

 

Die Proponenten
Von Johanna Doderer bis Karlheinz Hackl, von Rudolf Taschner bis Albert Wimmer, von Christine Nöstlinger bis Franz Welser-Möst. Österreichische Künstler unterstützen die Plattform "Schutz geistigen Eigentums".
Copyright: Courtesy of Erhard Busek
Dr. Erhard Busek
By Dimo Dimov
Johanna Doderer
Hannes Eder bei der Parlamentsdelegation Copyright by: Parlamentsdirektion/Michael Buchner
Hannes Eder
Franz Fischler
Dr. Franz Fischler
By Studio Pöll
Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger
Foto by: VÖZ
Mag. Gerald Grünberger
Fotocredit: Hoanzl
Karlheinz Hackl
Foto: Pressestelle Land Oberösterreich
Prof. Dr. Peter Heintel
Copyright:  Alex Halada Phoenix Produktions
Prof. Dr. Clemens Hellsberg
Foto by: VÖZ
Harald Knabl
Copyrigth: Alexander Halada Phoenix Produktions
Dr. Franz Medwenitsch
By Carina Ott
Prof. Dr. Heinrich Neisser
Foto by: Julia Maetz
Christine Nöstlinger
by APA/ Artinger
Ao.Univ.Prof. Dr. Rudolf Taschner
Copyright by Franz Gleiß
emer. o. Univ. Prof. Dr. Theodor Tomandl
By Clemens Fabry
Dr. Franz Welser-Möst
Foto Credit: Technisches Museum Wien
Gabriele Zuna-Kratky

Die Plattform Geistiges Eigentum

Die Plattform ist eine Initiative des IFPI Austria, des Verbandes der Österreichischen Musikwirtschaft, in Kooperation mit dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ).

 

Sie wird nach außen durch ein Proponentenkomitee vertreten, dem hochrangige Persönlichkeiten des wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kreativen und politischen Lebens in Österreich angehören.

 

Die Ziele
Schaffen einer breiten Öffentlichkeit für den Wert und die Notwendigkeit des Schutzes geistigen Eigentums.


Schärfen des Rechts- und Unrechtsbewusstseins im Umgang mit geistigem Eigentum: Verletzung von Urheberrecht ist kein Kavaliersdelikt sondern Unrecht.


Schaffen von Respekt vor den Urhebern und Autoren, den kreativen und innovativen Leistungen in Österreich: Geistige Leistungen sind das Movens unserer Wissensgesellschaft.


Sensibilisierung aller relevanten Kräfte - national und international - für dieses Thema und Schließen von Allianzen mit ähnlichen Aktionsplattformen.

Schutz geistigen Eigentums auf einen Blick

Ein hochkarätiges Proponentenkomitee hat die Plattform - basierend auf einer Initiative des IFPI, Verband der Österreichischen Musikwirtschaft und des VÖZ, Verband Österreichischer Zeitungen - ins Leben gerufen. Aus berechtigter Sorge um die schleichende Entwertung der Desavouierung von Intellectual Property. Das Bewusstsein für die Bedeutung von geistigem Eigentum zu schärfen, den Stellenwert des Kreativen und Innovativen nachdrücklich zu verankern und gegen Urheberrechtsverletzungen und Missbrauch von Intellectual Property zu kämpfen, sind die Ziele der Plattform.

Gegen Raubrittertum und Wissensmonopole

Gegen die Entwertung der Kreativität und der geistigen Leistung.

 

Weltweit scheint sich die Unsitte durchzusetzen, geistige Leistungen, kreative Schöpfungen, Patente und Innovationen als freies und herrenloses Gut zu nutzen, es bedenkenlos zu verwenden, ohne sich um Recht, Gesetzeslage und Copyright zu kümmern.

Nein zu Wissensmonopolen

Nein zu Eigentumspiraterie.

 

Geistiges Eigentum und Urheberrecht sind unmittelbar mit der Person verbunden, die es geschaffen hat. Geistiges Eigentum und Urheberrecht im klassischen Sinne verjährt nie. Es ist ewiger Wert.

„Geistiges Eigentum ist das Öl des 21. Jahrhunderts“

Ohne Kreation keine Zukunft

 

  • Die Zukunft von wissensbasierten Kleinstaaten wie Österreich hängt davon ab, dass sie Wissen fördern, kultivieren, in Forschung investiert und Know-How und Kreativität exportieren.
    Deshalb muss international sichergestellt sein, dass geistiges Eigentum geschützt ist. Und nicht willkürlich und gesetzeswidrig verwendet werden kann.
  • Ohne geistige Leistungen gibt es keinen Fortschritt und keine Weiterentwicklung. Der Wert geistigen Eigentums muss deshalb anerkannt und honoriert werden: weltweit und in jeder Form, digital, analog, als greifbares Produkt.
  • Dafür muss gekämpft, muss Bewusstsein auf breiter Ebene geschaffen werden. Jeder ist betroffen und gleichzeitig möglicher Nutznießer.
  • Es lohnt sich zu kämpfen. Die Plattform Schutz Geistigen Eigentums ist ein Anstoß dazu: national und international. Je stärker die Civil Society sich gegen die intellektuelle Ausbeutung und die monopolistische Gesellschaft und von Wissen und geistigem Eigentum wehrt, umso stärker bildet sich Unrechtsbewusstsein aus.
  • Ohne geistige Leistung und ohne Ethik der Wertschätzung gibt es keine Zukunft.
  • Deshalb: Treten Sie der Plattform Schutz Geistigen Eigentums bei. Es geht um die verantwortungsvolle Gestaltung der Zukunft.

Unterstützen Sie uns

Für den Schutz geistigen Eigentums.

  • Der Wert geistigen Eigentums muss unbestritten sein. Geistiges Eigentum ist nicht herrenlos. Seine Nutzung muss abgegolten werden: durch Honorare und Gebühren zu markt- und leistungsadäquaten Preisen. Damit kann eine Basis für die kreative Weiterentwicklung geschaffen werden.
  • Geistiges Eigentum ist unteilbar. Es muss gleichermaßen in jedem demokratischen Land weltweit gelten. Diebstahl geistigen Eigentums muss geahndet werden. Weltweit und nach einheitlichen Vorschriften und Regeln.
  • Ein neues Urheberrecht muss geschaffen werden, das die Kommunikationsstrukturen der digitalen Wissenswelt widerspiegelt und den Zugang und die Verwendung von digitalem Wissen ebenso regelt, wie die kommerzielle, wissenschaftliche und private Nutzung. Es muss aber primär den Urheber und dessen Leistung immerwährend schützen.
  • Verletzungen des Urheberrechts und rechtswidrige Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Produkten, Verfahren und Prozessen müssen härter, rascher und auf internationalem Recht basierend, geahndet und bestraft werden.
  • Ein neues "(Un)Rechtsbewusstsein" soll verankert werden: Diebstahl Geistigen Eigentums ist kein Kavaliersdelikt, sondern bewusste Negation des Wertes von geistigen Leistungen.
  • Die Politik ist aufgerufen, Geistiges Eigentum als wesentliche Basis einer wissensbasierten Volkswirtschaft zu schützen, zu fördern und die notwendigen Bildungsstrukturen bereit zu stellen. Nicht in Beton sondern in Köpfe zu investieren ist die Aufgabe der öffentlichen Hand.
  • Gedanken sind freie Ideen, Kreationen sind geschützt, weil sie aus dem Geist der Freiheit kommen.