Mitschnitt des Vortrag von Dr. Norbert Bolz.
Den transkribierten Vortrag finden Sie hier.
Brian Wilson, Beach Boys, Künstler: "Hier geht es um zwei Dinge. Zuerst einmal die kreative Seite. Wenn ich beschließe, ein Stück MEINER ARBEIT nicht herauszugeben, dann gibt es dafür immer einen guten Grund. Ich habe es geschaffen, also sollte ich das letzte Wort haben, ob es herausgegeben wird oder nicht. Der andere Belang ist natürlich offensichtlich. Die finanzielle Frage. Ich würde niemals erwarten, jemanden zu beschäftigen und ihn dann nicht für seine Dienste zu bezahlen. Wenn Leute Fälschungen kaufen, bekommen der Künstler und der Schöpfer für ihre Arbeit nichts bezahlt. So einfach ist das. Wenn meine Fans der Meinung sind, dass ich nicht in der Lage bin zu entscheiden, welche meiner Arbeiten veröffentlicht werden sollten, und denken, dass ich nicht das Recht haben sollte, damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen, warum soll ich mir dann darüber noch Gedanken machen? Der Fan, der sagt, "Mann, du bist der Größte", bestiehlt in Wahrheit Dich und Deine Familie und, was noch schlimmer ist, respektiert Dein Urteil nicht über das, was Deiner Meinung nach würdig ist, Deinen Namen zu tragen." |
Europäisches Forum Alpbach 25. August 2009 |
Konferenz Cologne Commons 12. - 13. Juni 2009 |
Untern dem Banner "Festival für freie Musikgestaltung" stellen sich Kunst- und Kulturschaffende in Köln zwei Tage lang den Möglichkeiten, Herausforderungen und Fragen, die das Internet und die Digitalisierung mit sich bringen. Wer neue Denkanstöße zu Urheberrecht, geistigem Eigentum, innovative Vermarktungsideen oder Workshops zum Thema sucht, ist bei der deutschen Konferenz von 12.-13. Juni 2009 im KunstWerk in Köln-Deutz gut aufgehoben.
Weiter zur Seite der Cologne Commons: |
3. Juni 2009 Symposium "Geistiges Eigentum und Urheberrecht im Zeichen neuer Zeiten, neuer Medien und neuer Herausforderungen." |
Im Rahmen des Symposiums diskutierten Experten |
Aktionen im Überblick |
Neben der Manifestsübergabe an Parlamentspräsidentin Mag. Barbara Prammer am 23. April 2009, sowie den parallelen Aktionen in Landeshauptstädten mit Bürgermeistern und Kulturstadträten, sind laufend Aktionen geplant, um der Plattform in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. |
Pressekonferenz "Schutz geistigen Eigentums" |
Erstmalige Vorstellung der Philosophie, Ziele und Proponenten der Plattform "Schutz geistigen Eigentums" bei einer Pressekonferenz des IFPI, vertreten durch Dr. Franz Medwenitsch, gemeinsam mit dem VÖZ, vertreten durch Harald Knabl am 20. April 2009. |
Das Manifest als Anschlag |
Das "Manifest zum Schutz des geistigen Eigentums" wird am 23. April 2009 vor dem Wiener Parlament an Parlamentspräsidentin Mag.a Barbara Prammer übereicht, wobei Dr. Heinrich Neisser und Karlheinz Hackl die „Überreicher“ sind.
Parallel dazu wird das Manifest in ausgewählten Städten Österreichs gemeinsam mit prominenten Künstlern affichiert. |
Enquete zum Thema Urheberrecht und geistiges Eigentum |
Am 3. Juni 2009 findet eine groß angelegte Enquete zum Thema "Urheberrecht und geistiges Eigentum" mit Justizministerin Claudia Bandion-Ortner als Keynote-Speakerin statt. |
Europäisches Forum Alpbach |
Am 25. August 2009 wird Prof. Dr. Norbert Bolz im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach, das dieses Jahr unter dem Motto "Trust" steht, einen Impulsvortrag zum Thema "Der Angriff der Piraten auf die Kreativen. halten. |