* 23. September 1946 in Tirol
- 1989-1994 - Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft
- 1995-2004 - EU-Agrarkommissar
- Franz Fischler Consult GmbH (seit 2005)
- Vorlesungen an der Uni Innsbruck, Boku Wien, TU-München
- seit Juni 2005 - Präsident des Ökosozialen Forum Europa.
Das Ökosoziale Forum Österreich ist eine überparteiliche Plattform, deren Ziel es ist, die Idee der Ökosozialen Marktwirtschaft bekannt zu machen und in konkretes Handeln umzusetzen. Darüber hinaus geht es uns um die Vernetzung von Personen und Organisationen, deren Maxime ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Agieren ist, denn die Bündelung von Kräften bewirkt zweifelsohne eine Stärkung der Effektivität.
Das Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft ist nicht nur geeignet, die Kräfte des Marktes vor den Wagen des Umweltschutzes zu spannen, sondern erweist sich auch als ideal, wenn es darum geht, eine in sich stabile Gesellschaft aufzubauen. Das wesentlichste Fundament der Ökosozialen Marktwirtschaft ist eine leistungsfähige, innovative Wirtschaft, die auf der Dynamik eines freien Marktes, auf Eigentum und Eigenverantwortung basiert.
Darauf ruhen zwei starke Säulen: Die eine bedeutet sozialen Ausgleich, also die faire Verteilung der erwirtschafteten Güter, um einen dauerhaften Konsens innerhalb der Gesellschaft zu erreichen. Die andere Säule beinhaltet den Schutz der Umwelt. Sie ist schlechthin die Voraussetzung für das Überleben der Zivilisation.
Am 3. März 2003 wurde Franz Fischler zum Ehrenbürger der ehemaligen privaten IMADEC University in Wien ernannt.
Werke
Europa - Der Staat, den keiner will (2006) Ecowin Verlag
Erinnerungen (2006) Ueberreuter
Ernährung sichern - Weltweit. Ökosoziale Gestaltungsperspektiven. Bericht an die Global Marshall Plan Initiative (2007) Murmann Verlag GmbH